Eine Dystopie-100 Jahre nach 1968
Kapitel 1
Kottbusser Tor
Das Männchen, das auf ihrer Schulter hockte,
hatte ein tückisches Grinsen in den Augen.
Er ordnete seiner Meisterin eine Strähne, die ihr ins Gesicht gefallen war
und blies ihr sanft ins Ohr, mich dabei nicht aus den Augen lassend.
Sie gab ihm eine Erdnuss und er keckerte vor Freude.
Stolz reckte er sein Kinn, um seinen sorgsam gepflegten Vollbart zu präsentieren
und kratzte sich am Hintern, um seine Überlegenheit zu zeigen.
Die Offizierin betrachtete mich mit herausforderndem Blick,
die Peitsche locker in der Hand schwingend.
"Komm Schatz!", sagte sie, "wir sind hier fertig."
Flugs krabbelte Fritz in ihren Rucksack
und hielt sich an ihrem Pferdeschwanz fest.
Mit seinem kleinen iAmp Bassverstärker-Halsband
stiess er wiederholt männlich klingende Laute aus
und gefiel seiner Herrin wohl.
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